Kurzmitteilungen

Nest kommt nach Deutschland

Die Smarthome-Produkte von Nest sind nun auch in Deutschland und Österreich erhältlich. Ab sofort können der Rauchmelder Nest Protect sowie die beiden Nest Cams online vorbestellt werden. Für den Rauchmelder mit Kohledioxid-Warner verlangt das Google-Tochterunternehmen rund 120 Euro. Die Überwachungskameras für drinnen und draußen schlagen mit jeweils 200 Euro zu Buche. Online-Versender wie Amazon, Conrad und Media Markt haben sie im Programm. Die Auslieferung soll Mitte Februar beginnen. Auf den Nest Learning Thermostat müssen Kunden hierzulande noch etwas länger warten. Sein Marktstart ist für später im Jahr geplant. Er wird zuerst in Italien und Spanien eingeführt.

Foto: Hersteller

Sonoro Stream: Internetradio mit Multiroom-Funktion

Sonoro startet sein eigenes Multiroom-Audiosystem. Den Anfang macht das WLAN-Radio Sonoro Stream. Es empfängt neben Webradiostationen auch Digitalradio (DAB+) und Musik per Bluetooth oder Spotify Connect. Ein Klinkenanschluss und eine USB-Buchse mit Ladefunktion erlauben laut Hersteller den Anschluss externer Player. Besonderer Clou ist die Multiroom-Funktion. Mehrere Sonoro-Stream-Geräte sollen sich damit zusammenschalten und synchron steuern lassen. Sonoro verwendet dazu die Smartphone-App Undok. Sie kommt von Frontier Silicon, einem international tätigen Chip- und Software-Anbieter. Neben Sonoro arbeiten auch andere Unternehmen wie Hama oder Terratec mit Undok. Das Sonoro Stream ist ab 21. Dezember für rund 300 Euro erhältlich.

Foto: Sonoro

Raumfeld unterstützt jetzt Google Cast

Das Multiroom-Audiosystem Raumfeld empfängt jetzt auch Musik per Google Cast. Mit einem kostenlosen Software-Update macht Teufel seine Streaming-Lautsprecher fit für die Übertragung. Die Aktualisierung soll im Laufe des 7. Dezembers 2016 zur Verfügung stehen. Google Cast für Audio ist eine Streaming-Funktion, die Musikanbieter in ihre Apps einbauen können. Am Bildschirm erscheint dann ein kleines Symbol, unter dem sich Cast-fähige Geräte im heimischen Netzwerk auswählen lassen. Mehr dazu in unserem Beitrag über Google Cast. Laut Teufel sind weltweit bereits mehr als 100 Apps damit ausgestattet – darunter die Abspielprogramme von Google Play Musik, Spotify, Deezer, TuneIn, Juke und Tidal. Außerdem lässt sich mit dem Chrome-Browser Musik von einem Computer auf die WLAN-Boxen schicken. Gruppierte Lautsprecher erscheinen in der App als gemeinsame Hörzone. Wer das Multiroom-System von Teufel noch nicht kennt: Hier ist als Lesetipp unser ausführlicher Raumfeld-Test.

Netatmo präsentiert Raumsensor für HomeKit

Der Netatmo Healthy Home Coach ist ein neuer Smarthome-Sensor für Innenräume. Er misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Lärm. Das typische Netatmo-Design erinnert an die Wetterstation aus gleichem Haus oder die Überwachungskamera  mit Gesichtserkennung. Eine App für iOS und Android zeigt alle Daten an und gibt gleichzeitig Empfehlungen, wie sich das Klima zu Hause verbessern lässt. Dabei sollen auch die Tages- und Jahreszeit Berücksichtigung finden – um etwa Allergikern eine ruhigere Nacht zu ermöglichen. Dank HomeKit-Unterstützung können die Daten außerdem als Auslöser im Apple-Smarthome dienen. Der Home Coach ist damit der erste WLAN-Raumsensor für HomeKit – und eine Alternative zu den Bluetooth-Sensoren von Elgato. Er soll rund 100 Euro kosten und demnächst über die Herstellerwebseite sowie im Apple-Store und bei Amazon erhältlich sein.

Foto: Netatmo

Google Home will ein Wörtchen mitreden

Amazon Alexa und Apple Siri bekommen Gesellschaft von Google. Der Software-Riese will im Smarthome ein Wörtchen mitreden und hat heute seinen smarten Lautsprecher Google Home vorgestellt. Ähnlich wie Amazon Echo und der Echo Dot reagiert er auf Sprachbefehle. Er kann auf Kommando Musik spielen, das Licht in der Wohnung steuern oder auch ein Taxi bestellen. Im Smarthome unterstützt Google Home zunächst Nest, Samsung SmartThings, Philips Hue und IFTTT. Weitere sollen folgen. Ein Unterschied zum Konkurrenten von Alexa ist die tiefe Medienintegration: Vom Start weg arbeitet Google Home mit Chromecast-Produkten zusammen und bringt so zum Beispiel Online-Videos auf den Fernseher. Mehrere Exemplare lassen sich zu einem Multiroom-Audiosystem verbinden – untereinander und mit Chromecast-Speakern. Der Sprachassistent soll ab 4. November für 129 Dollar in den US-Handel kommen. Ob und wann es eine deutsche Version geben wird, ließ der oberste Produktmanager Rishi Chandra bei der Präsentation noch offen.

Foto: Google

Denon setzt bei Heos-Sprachsteuerung auf Alexa

Das Multiroom-System Heos von Denon bekommt eine Sprachsteuerung. Wie das Nachrichten-Portal Yahoo Tech in den USA berichtet, will Denon dazu mit Amazon zusammenarbeiten. Heos wäre somit bereits das zweite drahtlose Musiksystem, das sich über die Sprachassistentin Alexa bedienen lässt. Kurz vor der IFA hatte Sonos eine entsprechende Ankündigung gemacht. Die entsprechende Software-Erweiterung – im Amazon-Jargon Skill genannt – will Denon im ersten Quartal 2017 fertig haben. Bis dahin dürften dann auch die nötigen Eingabegeräte Amazon Echo und Echo Dot flächendeckend verfügbar sein. Die Auslieferung in Deutschland beginnt Ende Oktober – zunächst allerdings nur an ausgewählte Kunden.

Foto: Denon

Bluesound jetzt auch mit Soundbar und Subwoofer

Zum Multiroom-Audiosystem Bluesound gibt es künftig auch Heimkino-Lautsprecher. Die Pulse Soundbar und der Pulse Sub sollen den Film- und Fernsehton groß rausbringen. Sie können wie alle Lautsprecher der Serie aber genauso gut zum Musikhören benutzt werden. Seit der ersten Generation gehört Bluesound zu den Favoriten, wenn es um qualitativ hochwertige Wiedergabe geht. Die Geräte spielen alle wichtigen Tonformate ab – bis hin zu verlustfreien High-Resolution-Dateien im neuen MQA-Codec. Die Soundbar gehört mit 107 Zentimetern Länge und 14 Zentimetern Höher zu den größeren Vertretern ihrer Art. Sechs Lautsprecher und 120 Watt Verstärkerleistung wollen schließlich untergebracht werden. Der drahtlose Subwoofer legt mit weiteren 200 Watt und einer 16,5-Zentimeter-Membran bei tiefen Tönen nach. Beide Produkte sollen im Herbst auf den Markt kommen. Die Preise stehen noch nicht fest.

Foto: Bluesound

Lightify-Bewegungsmelder und neue Lampen

Zum Lichtsystem Lightify gibt es bald einen Bewegungsmelder. Auf der IFA hat die Osram-Tochter Ledvance das hauseigene Pendant zum Hue-Sensor von Philips vorgestellt. Der Lightify Motion Sensor soll einen Winkel von 100 Grad und Entfernungen bis 4,5 Meter abdecken. Über die Lightify-App lässt er sich in Szenen und Gruppen einbinden. Für Herbst werden zudem neue Außenlampen angekündigt: Die Lightify Gardenpole sind fünf 36 Zentimeter hohe Stehlen in Edelstahloptik. Sie beleuchten Gehwege mit 16 Millionen Farben und erreichen laut Hersteller zusammen eine Helligkeit von 400 Lumen (5 x 80 lm). Ergänzt werden sie vom Lichtband Lightify Flex Outdoor. Solche flexiblen LED-Streifen, bei Philips Lightstrips genannt, gab es bislang nur für Inneneinsätze. Dort hat Ledvance aber ebenfalls etwas Neues in Vorbereitung: Unter dem Namen Lightify Flex Multicolor kommen drei 60 cm lange Steifen, die sich einzeln oder zusammen montieren lassen. Mit Verlängerungsstücken soll eine Gesamtlänge von bis zu sechs Metern möglich sein.