Archiv der Kategorie: News

Alle Nachrichtenbeiträge nach dem Datum ihrer Veröffentlichung sortiert – in absteigender Reihenfolge vom jüngsten bis zum ältesten Artikel.

Vindriktning: günstiger Luftqualitätssensor von Ikea

Von Ikea kommt ein neuer Luftqualitätssensor für rund zehn Euro. Vindriktning misst die Qualität der Innenraumluft und soll laut Hersteller Partikel wie Pollen und Feinstaub bis zur Größe von 2,5 Mikrometer (PM 2.5) erfassen. Zum Betrieb wird er an ein handelsübliches USB-C-Netzteil angeschlossen, wie es auch Ikea anbietet. Das Ladegerät Åkstorm zum Beispiel kostet ebenfalls zehn Euro.

Eine Leuchtanzeige an der Front des Sensors signalisiert mit farbigen LEDs die Luftqualität in drei Stufen: grün (gut), gelb (o.k.) und rot (nicht gut). Sollte das Ergebnis im roten Bereich liegen, hat Ikea mit Förnuftig auch gleich einen Luftreiniger (50 Euro) im Programm. Leider kommunizieren die beiden nicht miteinander. Man muss den Luftreiniger also von Hand oder per Fernbedienung und Funksteckdose mit dem System Ikea Home Smart einschalten. Vindriktining soll ab Juli 2021 für 9,99 Euro in Ikea Möbelhäusern und im Online-Shop des Unternehmens erhältlich sein.

Aufmacherbild: Ikea

Neue Somfy-Zentrale: Tahoma Switch mit HomeKit

Somfy, der französische Spezialist für Sonnenschutz- und Sicherheitslösungen, hat eine neue Zentrale vorgestellt. Seit heute gibt es die Tahoma Switch. Sie kostet knapp 200 Euro und ergänzt das bisherige Angebot, bestehend aus Tahoma Premium und Tahoma DIN Rail. Auffällig an der schmalen, balkenförmigen Konsole: Auf der Oberseite sitzen drei Sensor-Tasten. Die äußeren beiden rufen bei … Neue Somfy-Zentrale: Tahoma Switch mit HomeKit weiterlesen

Heiße Materie: Der neue Smarthome-Standard heißt Matter

Der neue, herstellerübergreifende Smarthome-Standard nimmt Gestalt an. Was 2019 unter dem Namen Connected Home over IP begann, heißt nun Matter (Materie). Die Arbeitsgruppe, an der große Unternehmen wie Amazon, Apple und Google beteiligt sind, hat Anfang Mai ihre Spezifikationen veröffentlicht. Mit ersten Matter-Produkten ist eventuell schon Ende des Jahres zu rechnen. Erste Matter-Produkte von Philips … Heiße Materie: Der neue Smarthome-Standard heißt Matter weiterlesen

Neue Version des Offline-Sprachassistenten Pratglad

Der Offline-Sprachassistent Pratglad bekommt eine Neuauflage. Gegenüber dem Vorgänger hat Hersteller ProKNX einiges verändert und verbessert. So steckt das neue Modell in einem runden, eleganteren Gehäuse (Bild oben). Auch benötigt es keinen Power-over-Ethernet-Adapter mehr (PoE), um sich mit dem heimischen Netzwerk zu verbinden (mehr dazu im ausführlichen Test des Pratglad hier). Wlan oder Lan-Kabel genügen, die Stromversorgung übernimmt ein mitgeliefertes USB-Netzteil.

Vier integrierte Mikrofone und neuer Lautsprecher sollen die Kommunikation mit dem digitalen Assistenten verbessern. Außerdem wurde die Installation vereinfacht: Um ein Sonos-System zu bedienen, sind laut Hersteller keine Einstellungen mehr nötig. Die reine Musiksteuerung funktioniert ohne jede Konfiguration. Wie bisher lässt sich Pratglad mit einem Trådrfri-Gateway von Ikea verbinden. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, andere Geräte per Sprache zu bedienen: Technisch versierte Nutzerinnen und Nutzer können über das Programmiertool Node Red auf einem lokalen Server den Kontakt zu ihnen herstellen.

Der runderneuerte Pratglad soll ab Mai für 369 Euro über die Herstellerwebseite erhältlich sein (LINK). Viel Geld im Vergleich mit einem Amazon Echo Dot für rund 50 Euro – aber dafür verlassen eben keine Daten das Haus und die komplette Sprachsteuerung arbeitet völlig unabhängig vom Internet.

Apple AirTags machen dumme Dinge smart

Das „Next big thing“ von Apple könnte nicht größer sein als ein Schlüsselanhänger. Mit etwa drei Zentimetern Durchmesser, acht Millimetern Dicke und 11 Gramm Gewicht sind die neuen AirTags wohl das kleinste Produkt, das die Amerikaner bislang auf den Markt gebracht haben – und eines der Günstigsten, wenn man das iOS-Gerät abzieht, das man dafür … Apple AirTags machen dumme Dinge smart weiterlesen

Logitech baut keine Harmony-Fernbedienungen mehr

Logitech baut künftig keine Harmony-Fernbedienungen mehr. In seinem Support-Forum hat der US-Hersteller mitgeteilt, dass die Produktlinie ausläuft (LINK). Bestehende Kunden sollen dadurch keine Nachteile haben. Logitech verspricht, seine umfangreiche Datenbank mit Fernbedienungscodes weiter zu pflegen und Software-Updates anzubieten. „Unser Ziel ist es, den Service so lange am Laufen zu halten, wie Kunden ihn nutzen“, schreibt das Unternehmen auf der Seite. Das gelte auch für die Integration in Dienste wie Amazon Alexa oder Google Assistant. Allerdings wird es keine Weiterentwicklungen oder neue Funktionen mehr geben – und wie lange die Server wirklich erreichbar sein werden, muss sich zeigen.

Für viele Nutzer dürfte diese Entscheidung ein harter Schlag sein, denn Logitechs Harmony-Hub leistet gerade im Smarthome gute Dienste, wenn es um die Integration unvernetzter Geräte geht. Mit zusätzlicher Software lässt er sich in HomeKit integrieren oder mit Lösungen wie Home Assistant , IFTTT und ioBroker steuern. Wer in letzter Minute auf den Zug aufspringen will, sollte sich also beeilen, solange noch Hubs im Handel erhältlich sind.

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Türschlossantrieb für Homematic IP

Homematic IP bekommt einen Türschlossantrieb. Der Hersteller EQ-3 erweitert sein funkbasiertes Smarthome-System um einen batteriebetriebenen Motorblock, der innen auf dem vorhandenen Sicherheitszylinder montiert wird. Er funktioniert ähnlich wie das Nuki Smartlock oder andere Produkte dieser Art und öffnet die Tür per Funkbefehl, etwa vom Smartphone aus. Alternativ gibt es eine Fernbedienung für den Schlüsselbund.

Zugangsberechtigungen für das Schloss lassen sich in der App von Homematic IP vergeben. Dort gibt es auch die Möglichkeit, automatische Schließzeiten zu hinterlegen – damit die Zentrale zum Beispiel abends die Tür verriegelt. Einen Preis nennt EQ-3 bislang noch nicht. Der Eqiva Bluetooth Türschlossantrieb vom selben Hersteller kostet rund 80 Euro, bietet aber keinen Fernzugriff über die Cloud. Die Homematic-IP-Version dürfte deshalb darüber liegen.

Update vom 2. April 2021: Mittlerweile ist der Antrieb unter der Bezeichnung HmIP-DLD beim Elektronikversender ELV gelistet. Er kostet dort knapp 150 Euro.

Aufmacherfoto: Hersteller

Der Nest Hub von Google bekommt Thread

Google hat sein smartes Display neu auflegt und mit mehr Funktionen ausgestattet. So verfügt der Nest Hub der zweiten Generation jetzt über Gestensteuerung, bessere Lautsprecher und einen kontaktlosen Schlafsensor. Der Soli Radar Chip kann laut Google vom Nachttisch aus die Nachtruhe überwachen, indem er Bewegungen der Schläfer und ihre Atemfrequenz misst. Die integrierten Mikrofone erkennen … Der Nest Hub von Google bekommt Thread weiterlesen