Eigene Regeln lassen sich per Mausklick auf der IoT-Plattform veröffentlichen.

Conrad Connect senkt die Preise für Privatkunden wieder

Kommando zurück: Nachdem Conrad Connect die Preisschraube für seinen gleichnamigen IoT-Dienst im vergangenen Jahr erst deutlich angezogen hatte, wird nun alles wieder günstiger. Das Premium-Abo für Privatkunden beginnt ab sofort bei 1,99 Euro pro Monat (bisher: 5,99 Euro) und das große Power-Paket schlägt nicht mehr mit 24,99 Euro zu Buche. Die Luxusversion startet jetzt bei 4,99 Euro. Wer im Voraus bezahlt, spart rund 15 Prozent extra. Dann sind 19,99 Euro beziehungsweise 49,99 Euro pro Jahr und Abo fällig.

Auch im kostenlosen Starter-Plan hat sich etwas getan. Seit der Einschränkung im vergangenen Jahr konnten Nutzerinnen und Nutzer nur noch digitale Apps wie den Google-Kalender mit ihrem Konto verbinden. Ab sofort sind auch wieder physikalische Geräte möglich. Bis zu drei sogenannte Ressourcen lässt das Starterpaket zu. Dabei kann es sich etwa um Smarthome-Produkte wie eine Hue-Bridge, ein Trådfri-Gateway von Ikea oder das Nuki-Smartlock handeln.

Neben dem kostenlosen Starter-Paket gibt es weiterhin zwei Abo-Pläne.

Drei Automatisierungen – von Conrad Connect Projekte genannt – und ein Raumplan oder Grundriss für die grafische Darstellung gehören zum Gratisumfang. Für größere Aufgaben sind wie bisher die beiden Abos zuständig. Ihr Funktionsumfang hat die Preissenkung weitgehend unbeschadet überstanden. Allerdings fehlt das Freikontingent mit 15 SMS-Nachrichten pro Monat. Die Möglichkeit, sich per SMS über Vorfälle im Smarthome informieren zu lassen, gibt es aber weiterhin: Wer mag, kann den SMS-Versand in Zehnerblöcken à 1,99 Euro pro Monat dazubuchen.

Der IoT-Dienst wird damit preislich wieder interessant. Vom Funktionsumfang her war er das schon immer. Doch Abogebühren von 25 Euro haben wohl einige Kunden verschreckt. Vielleicht trägt auch das jüngst gestartete Gratisangebot Home Connect Plus zum Kurswechsel bei – wenngleich es mit seinen eingeschränkten Regeln bislang keine echte Konkurrenz zu Conrad Connect darstellt. Ein fader Nachgeschmack bleibt trotzdem. Zeigt das heftige Auf und Ab der Preise doch, wie abhängig die Nutzer solcher Internetplattformen vom Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters sind.

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