Conrad Connect unterstützt jetzt Sonos. Bild: Conrad

Conrad Connect: neues Preismodell mit Abo-Paketen

Conrad hat die Preise seiner IoT-Plattform Conrad Connect (LINK) überarbeitet. Wer Smarthome-Produkte wie Philips Hue, Sonos, Tado & Co. über die Internet-Server des Unternehmens steuern und vernetzen will, hat ab sofort die Wahl unter mehreren Paketen:

Die vier Conrad-Pakete im Vergleich.
Ein kostenloses und zwei kostenpflichtige Pakete: das Abomodell von Conrad Connect.
  • Starter kostet nichts und richtet sich an Privatkunden, die erste Erfahrungen mit dem Cloud-Dienst sammeln wollen. Der Funktionsumfang des Gratispakets ist recht eingeschränkt. So lassen sich zum Beispiel nur zwei Geräte aus dem umfangreichen Katalog von Conrad Connect mit dem Konto steuern. Für Automationen und Regeln stehen drei Projekte zur Verfügung, wobei die Zahl sich wie bisher durch Zukauf oder Veröffentlichung eigener Projekte in der Community steigern lässt.
  • Premium (ab 5,99 Euro/Monat) erhöht die Zahl vernetzbarer Geräte auf 10 bis 100 Stück. Hinzu kommt ein zweites sogenanntes Dashboard, auf dem sich Geräte zur besseren Übersicht und schnellen Steuerung anordnen lassen. Wer mag, kann außerdem einen Raumplan seiner Wohnung hochladen und Lampen, Steckdosen, Thermostate etc. auf diesem Grundriss verteilen. Außerdem gibt es Freikontingente für SMS oder Sprachdurchsagen, die ansonsten extra bezahlt werden müssen.
Grundriss-Plan
Ein Raumplan erleichtert ab dem Premium-Paket die Orientierung im Smarthome. Bild: Conrad
  • Power (ab 24,99 Euro/Monat) erhöht die Zahl der Dashboards, Raumpläne und Projekte weiter. Außerdem lassen sich 50 Text-zu-Sprachnachrichten pro Monat ausgeben. Im Premium-Paket sind es 30.
Bestandskunden von Conrad Connect müssen sich entscheiden

Die Tarife gelten für Neukunden ab sofort. Bisherige Nutzer von Conrad Connect werden bis spätestens 27. April 2020 auf das veränderte Preismodell umgestellt. Dabei können sie entscheiden: Bei einem Wechsel in das kostenpflichtige Premium-Paket bis zum 31.3. packt Conrad Kontingente im Wert von 16 Euro pro Monat obendrauf. Bestandskunden werden also mit mehr Leistung belohnt.

Wer bis einschließlich 27.4.2020 kein Premium-Abo bucht, fällt ins kostenlose Starter-Paket zurück. Dabei werden laut Conrad die bisherigen Geräteverknüpfungen gelöscht. Der Nutzer fängt also mit den Beschränkungen des Startpakets von vorn an. Man kann es auch so ausdrücken: Conrad Connect wird kostenpflichtig. Denn erst ab einem Abopreis von 5,99 Euro im Monat bietet die Plattform wirklich umfangreiche Funktionen. Sparfüchse können zum kostenlosen US-Dienst IFTTT wechseln, haben dort aber weniger Möglichkeiten.

Update vom 8. Juni 2021: Der Preis für das teurere der beiden Abos und die Bezeichnungen der Pakete haben sich geändert. Der Text wurde entsprechend angepasst. Außerdem ist IFTTT nicht mehr vollständig kostenlos. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Aufmacherfoto: Conrad Connect

1 Gedanke zu „Conrad Connect: neues Preismodell mit Abo-Paketen“

  1. Ich bin nicht einer von den Alles-muss-kostenlos-sein und zahle auch für Dinge, die ich nutze.
    Aber Conrad hat zu hoch gegriffen: ich werde nie „bis 100“ Dinge schalten, also warum soll ich für etwas zahlen, was ich NICHT nutze?
    Conrad verabschiedet sich von den kleinen Nutzern. Na gut, und tschüss!

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