Amazon beendet kostenlosen Musik-Upload

Amazon ändert sein Speicherangebot für Musikdateien. Bislang konnten Nutzer bis zu 250 Titel kostenlos in die Amazon-Cloud hochladen, um sie mit der Amazon Music-App oder einem Echo-Gerät abzuspielen. Eine Speichererweiterung auf 250.000 Songs kostete rund 25 Euro im Jahr. Das ändert sich nun. Wie ein Hilfe-Dokument auf der Amazon-Webseite verrät, entfällt die kostenlose Variante komplett. Ein Gratis-Upload von Dateien über die Desktop-App für PC oder Mac ist schon nicht mehr möglich. Die Funktion wurde am 12. Dezember 2017 entfernt. Bereits hochgelandene Dateien lassen sich bis Januar 2019 wiedergeben und herunterladen.

Für zahlende Kunden soll die Funktion erhalten bleiben. Wer noch keinen Speicherplan für 250.000 Titel besitzt, hat bis 15. Januar 2018 Zeit, ein entsprechendes Abonnement abzuschließen. Dann entfällt auch diese Möglichkeit. Ab diesem Stichtag kommen nur noch Bestandskunden  in den Genuss des Online-Speichers. Für neue Besitzer eines Amazon Echo oder Echo Show heißt das: Sie haben keine Möglichkeit mehr, eigene Musik aus der Cloud abzuspielen. Sie müssen ihre Titel entweder lokal per Bluetooth übertragen oder auf ein Musikabo von Amazon oder Spotify ausweichen.

Weihnachtsgrüße aus dem Digitalzimmer

Wie jedes Jahr an dieser Stelle: Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher dieses Blogs – für ihr Interesse, ihre konstruktive Kritik und die Unterstützung während der vergangenen 12 Monate. Ein Internetangebot wie digitalzimmer.de ist keine Einbahnstraße. Es entsteht aus der Kommunikation mit Lesern, Herstellern und anderen Marktbeobachtern. Es freut mich, dass dabei immer wieder Ideen für neue, spannende Geschichten entstehen. Die Nächsten gibt es dann nach den Feiertagen. Bis dahin: ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2018.

Frank-Oliver Grün

Den Amazon Echo Show als Geschenk einrichten – so geht’s

Der Echo Show ist ein beliebtes Geschenk – und wird als solches auch von Amazon beworben. Das Video auf der Produktseite präsentiert ihn als sprachgesteuertes als Bildtelefon. Ohne einen Finger zu rühren, können Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel damit in Kontakt bleiben. Ideal zum Beispiel für ältere Menschen, die an Touchscreen-Bedienung noch nicht so recht … Den Amazon Echo Show als Geschenk einrichten – so geht’s weiterlesen

Buchtipp: Home, Smart Home

Buchtipp: Home, Smart Home – Der praktische Einstieg in die Hausautomation. Es gibt viele Wege, sich in dem Thema Heimvernetzung zu nähern, dieses Buch ist nicht der schlechteste. Chris Bertko und Tobias Weber, beide langjährige Smarthome-Blogger, haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen darin niedergeschrieben. Auf 337 Seiten behandeln sie rund zwei Dutzend Systeme. Der Schwerpunkt liegt auf Funktechnik zum Nachrüsten. Kabelgebundene Lösungen wie Digitalstrom, Loxone und KNX werden nur kurz gestreift. Auch erhebt die Übersicht keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Anbieter wie die Deutsche Telekom, Innogy oder Medion fehlen darin. Die Autoren verweisen stattdessen auf ihr Blog siio.de.

Der Lesernutzen besteht auch nicht nur im Marktüberblick. Das Buch hilft zu verstehen, wie Smarthome-Systeme funktionieren. Dabei verzichtet es auf vollmundige Lobpreisungen smarer Technik, sondern erklärt einfach, was Sache ist. Ein großer Praxisteil mit über 150 Seiten widmet sich ausschließlich dem Fibaro Home Center. Am Beispiel der Z-Wave-Zentrale zeigen die Autoren, wie man Geräte anlernt und wieder entfernt; was Szenen sind und wie sie programmiert werden. Die Anschaffung lohnt daher vor allem für Fibaro-Nutzer. Aber auch Neueinsteiger, die sich erst mal orientieren wollen, finden nützliche Informationen. Eine Leseprobe gibt es hier.

Home, Smart Home ist im Hanser-Verlag erschienen und kostet als gebundene Ausgabe 30 Euro. Amazon bietet das Buch außerdem in einer Kindle Edition für 23,99 Euro an.

TV-App von Apple: Auf dem Weg zur Watch-Machine

Endlich gibt es sie auch in Deutschland: die TV-App von Apple. US-Kunden des Unternehmens können sie schon länger auf dem iPhone, iPad oder Apple-TV nutzen. Die App fasst verschiedene Streaming-Anbieter unter einer Oberfläche zusammen. Voraussetzung: Es muss ein aktuelles Betriebssystem auf dem Gerät installiert sein – also iOS 11.2 oder tvOS 11.2.1. Dann kann der … TV-App von Apple: Auf dem Weg zur Watch-Machine weiterlesen

So finden Sie das richtige Smarthome-System

Typische Frage jedes Smarthome-Einsteigers: Wie finde ich das richtige System? Der Berg an Lösungen ist groß und für Untrainierte kaum zu erklimmen. Einfach mal drauflos marschieren kann verkehrt sein – weil das gekaufte Produkt am Ende vielleicht nicht den Erwartungen entspricht. Es ist zu unflexibel, zu teuer oder lässt sich nicht wie gewünscht erweitern. Auch … So finden Sie das richtige Smarthome-System weiterlesen

Eve Thermo 2: Die Neuauflage des HomeKit-Reglers im Test

Dem neuen Heizkörperthermostat von Elgato geht ein Licht auf: Weiße LED-Segmente zeigen die eingestellte Temperatur an, wenn man mit dem Finger die Oberfläche berührt. Auch sonst unterscheidet sich die zweite Generation des Eve Thermo durch Touch-Funktionen vom Vorgänger: Zwei graue Pfeile auf dem Gehäuse markieren Sensorflächen. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Zieltemperatur direkt am … Eve Thermo 2: Die Neuauflage des HomeKit-Reglers im Test weiterlesen

Sonos One oder Play:1 – welcher ist besser?

Sonos hat den Play:1 im Preis gesenkt. Der beliebte Multiroom-Lautsprecher kostet jetzt offiziell 180 Euro – und damit einen Fünfziger weniger als das Schwestermodell Sonos One. Im Rahmen von Sonderaktionen gibt es ihn teilweise noch günstiger. Zwar fehlt ihm die Sprachsteuerung des Sonos One, doch wer das gesparte Geld in einen Echo Dot von Amazon investiert, kann Alexa auch … Sonos One oder Play:1 – welcher ist besser? weiterlesen