So wird Ostern richtig smart. ©digitalzimmer

Haus-Automatisierung: So wird Ostern richtig smart

Von wegen der Hase bringt die Eier. Damit ein Fest wie Ostern entspannt und reibungslos über die Bühne geht, ist vieles zu erledigen. Wer smarte Geräte zu Hause hat, kann sich aber von der Technik helfen lassen. Das fängt schon beim Einkaufen am Ostersamstag an. Um langen Schlangen vor den Bedientheken zu entgehen und doppelte Wege zu vermeiden, empfiehlt sich eine gut gepflegte Liste. Sprachgesteuerte Lautsprecher wie ein Amazon Echo, Google Home oder der HomePod von Apple assistieren dabei.

„OK Google ... setze Vanillezucker auf meine Einkaufsliste.“ ©digitalzimmer
„OK Google … setze Vanillezucker auf meine Einkaufsliste.“ ©digitalzimmer
Oster-Vorbereitungen mit digitaler Assistenz

Mein Tipp: Fehlende Produkte immer gleich in den Smart-Speaker diktieren. Und zwar sobald man den Bedarf bemerkt. Wer gerade das letzte Päckchen  Vanillezucker aus dem Schrank nimmt, hat selten einen Stift zur Hand. Der Ruf „OK Google … setze Vanillezucker auf die Einkaufsliste“ funktioniert dagegen immer, selbst mit feuchten oder teigverschmierten Fingern. Später beim Einkauf im Laden liest der Sprachassistent seine dann Notizen vor. Das Smartphone und ein Bluetooth-Headset genügen dafür. Einfach den Befehl „Was steht auf meiner Einkaufsliste?“ ins Mikrofon murmeln und schon legt die  digitale Haushaltshilfe los.

Zu Hause hilft der Smart Speaker dabei, die Zutaten in einen gelungenen Festtagskuchen zu verwandeln. Und sei es nur, weil sein Timer ans Umrühren oder das Ende der Backzeit erinnert. In der Zwischenzeit machen sich Alexa & Co als Kindermädchen nützlich und tragen Osterwitze vor. Amazon hat über die Feiertage sogar ein kindgerechtes Hörspiel ins Programm genommen. „Alexa, lies eine Ostergeschichte“ startet kostenlos ein Hörbuch, das bei Audible normalerweise mit knapp zehn Euro zu Buche schlägt.

Playlisten für den Feiertags-Brunch

Apropos Audio: Zu den Feiertagen überbieten sich Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music oder auch Amazon und Google mit thematisch kuratierten Wiedergabelisten. Vom Mitsingprogramm für Kids bis zur sakralen Klassik ist für jeden Geschmack etwas dabei. Allerdings sind auch reichlich schlechte Zusammenstellungen darunter. Darum bevorzuge ich eigene Playlisten. Anders als Weihnachtsmusik sind Songs, die an Ostern laufen können, auch übers Jahr gut zu hören. Das reduziert den Arbeitsaufwand.

Ein Multiroom-Audiosystem mit Funklautsprechern bringt die Musik synchron in mehrere Räume. Vorteil: Die Lautstärke kann so dezent eingestellt sein, dass überall problemlos Gespräche möglich sind. Es muss keine HiFi-Anlage im Wohnzimmer das ganze Haus beschallen. Von welchem Anbieter die Sound-Lösung stammt, ist in dabei egal. Ob AirPlayHeos, MusicCast, Sonos, Teufel oder ein anderes Fabrikat – alle großen Multiroom-Systeme bieten die nötigen Funktionen.

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Digitale Eiersuche mit Showeffekt

Anders als in früheren Jahren kann die Eiersuche diesmal im Freien stattfinden. Das herrliche Osterwetter lockt nach draußen in den Garten. Ein Argument spricht jedoch dafür, zumindest das letzte Versteck nach drinnen in die Wohnung zu verlegen. Ein Bewegungsmelder oder Öffnungskontakt in der Schublade kann aus kleinen Entdeckungen eine große Überraschung machen.

Entdeckt: Funksensoren können die Eiersuche zu einem besonderen Erlebnis machen. ©digitalzimmer
Funksensoren können die Eiersuche zu einem besonderen Erlebnis machen. ©digitalzimmer

Ganz einfach den Funksensor des Smarthome-Systems im Eierversteck platzieren und eine Regel anlegen, die den Fund so richtig feiert. Blinkende Lampen, ein Tusch aus dem Lautsprecher oder automatische Videoaufnahmen der Entdecker: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wo die Funktionen des Smarthome-Systems alleine nicht ausreichen, springen Online-Dienste wie Conrad Connect oder IFTTT als herstellerübergreifende Vernetzer ein.

Im Freien für Stimmung sorgen

Mit Abendtemperaturen von 18 bis 20 Grad kündigt der Wetterdienst milde Osternächte an. Ideal, um das Fest auf der Terrasse oder dem Balkon ausklingen zu lassen. Allerdings wird es aktuell noch sehr früh dunkel. Smarte Beleuchtung von Ikea Trådfri bis Philips Hue verlängert das Outdoor-Vergnügen. Besonders praktisch: Stimmungsleuchten mit Akku wie Eve Flare oder Hue Go, die keine Steckdose für die Stromversorgung benötigen.

Elektrogrill und Infrarot-Heizung lassen sich mit Outdoor-Steckdosen schaltbar machen. Die wetterfesten Zwischenstecker können das ganze Jahr über draußen bleiben. Im Sommer betreiben sie die Teichpumpe, im Winter schalten sie die Weihnachtsbeleuchtung. Hersteller wie AVM oder Osram bieten solche Smart-Plugs an, häufig mit Integration in ein Smarthome-System. Wichtig für den Anschluss starker Verbraucher wie Grills und Heizungen: Die Steckdose sollte eine hohe Schaltleistung haben. Möglich sind bis zu 3680 Watt oder 16 Ampere.

Vor Abwesenheit: Batterien und Sensoren prüfen

Sie sind an Ostern gar nicht zu Hause? Dann sorgen smarte Lampen und Steckdosen für ein sicheres Gefühl. Programmierte Regeln, die das Licht am Abend ein- und ausschalten, lassen das Haus bewohnt aussehen. So etwas schreckt Einbrecher ab. Alarmsensoren registrieren ungewöhnliche Bewegungen und Kameras nehmen ungebetene Besucher auf. Damit alles funktioniert, müssen batteriebetriebene Geräte aber genügend Saft haben. Gerade nach dem Winter und einer langen Heizperiode können die Zellen erschöpft sein. Deshalb lieber vor der Abreise noch schnell den Ladezustand überprüfen. Es wäre doch schade, wenn im entscheidenden Moment die Technik versagt, nur weil Batterien leer waren.

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