Nest Hub 2. Generation

Der Nest Hub von Google bekommt Thread

Google hat sein smartes Display neu auflegt und mit mehr Funktionen ausgestattet. So verfügt der Nest Hub der zweiten Generation jetzt über Gestensteuerung, bessere Lautsprecher und einen kontaktlosen Schlafsensor. Der Soli Radar Chip kann laut Google vom Nachttisch aus die Nachtruhe überwachen, indem er Bewegungen der Schläfer und ihre Atemfrequenz misst. Die integrierten Mikrofone erkennen Husten oder Schnarchen und tragen so ihren Teil zum Sleeptracking bei. Die Ergebnisse der Schlafanalyse sind dann am nächsten Morgen auf dem Display abrufbar. Natürlich kann man den Google Assistant auch einfach fragen, wie die Nacht verlaufen ist.

Border Router für den neuen Funkstandard Thread?

Vor allem aber soll er als Zentrale für den kommenden herstellerübergreifenden Smarthome-Standard Connected Home over IP (CHIP) dienen, den Amazon, Apple, Google und andere Partner gemeinsam entwickeln. Dazu ist neben Bluetooth 5.0 und WLAN als dritter Funkstandard auch Thread an Bord. Zum Start hat Google die Technik noch nicht freigeschaltet, dürfte sie aber per Update aktivieren, sobald die ersten CHIP-Produkte erhältlich sind.

Der Nest Hub wäre dann ein weiterer sogenannter Border Router, der Thread-Geräte zu Hause verbinden und steuern kann. Im Augenblick gibt es nur ein solches Produkt auf dem deutschen Markt, den HomePod mini. Apple setzt den Thread-Standard schon ein – allerdings nicht unter dem Dach von CHIP, sondern für seine eigene Smarthome-Plattform HomeKit. Eve Systems und Nanoleaf bieten entsprechende Thread-Produkte für HomeKit an.

Der Nest Hub der 2. Generation kostet rund 100 Euro, ist ab dem 30. März 2021 erhältlich und kann ab sofort im Online-Store von Google vorbestellt werden (LINK)

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