Energiespar-Challenge: Stand November 2022

Dieser Beitrag ist Teil der Energiespar-Challenge 2022/2023, einem persönlichen Blog-Projekt, das klären soll, wie gut sich mit Smarthome-Technik Gas und Strom sparen lässt.


Während Deutschland aktuell unter Minusgraden zittert, war der Vormonat wie andere vor ihm vergleichsweise warm. Die Durchschnittstemperatur bei uns im Stuttgarter Westen lag fast 3 Grad über dem November 2021. Entsprechend weniger und auch seltener musste geheizt werden. Die Tado-Thermostate haben einen Rückgang des Gasverbrauchs um 34 Prozent dokumentiert.

Auch der milde November hat in diesem Jahr kräftig Gas gespart. ©digitalzimmer
Weniger Gasverbrauch in allen Räumen

Durch selektives Heizen, bei dem nur bewohnte Räume auf bis zu 21 Grad gebracht werden, in der übrigen Zeit aber 19 Grad herrschen, sank der Heizenergiebedarf in jedem Zimmer. Die Tado-App schätzt auch diese Werte und stellt sie als groben Anhaltspunkt dar:

Überall blieb der Energieverbrauch unter den Werten vom Vorjahr. ©digitalzimmer

Da Tado in unserem Fall nur den Energiebedarf der Heizung misst und nicht das Warmwasser erfasst, ziehe ich seit Beginn der Energiespar-Challenge auch die App meines Energieversorgers zu Rate. Dort ist die Prognose des Gesamtverbrauchs an Gas noch einmal gesunken – von 17.960 kWh auf rund 17.000 kWh. Das dürfte sich im Dezember-Verlauf allerdings ändern. Denn mittlerweile zehrt der starke Frost einen Teil der Ersparnisse wieder auf.

Veränderungen beim Stromverbrauch

Trotz warmer Witterung sank der Strombedarf im November weniger stark als in den Vormonaten. Das hängt einerseits mit der Dunkelheit zusammen. Denn seit dem Ende der Winterzeit am 30. Oktober 2022 brennen die Lampen länger. Ein weiterer Faktor ist der Wäschetrockner. Von unserem Vorsatz, ihn diesen Winter gar nicht einzuschalten, mussten wir uns leider verabschieden. Die aufgehängte Wäsche in der Wohnung produzierte zu viel Luftfeuchtigkeit – eine Folge der reduzierten Raumtemperatur, da kühle Luft weniger Wasser aufzunehmen vermag. Der Platz im Freien auf der Wäscheleine ist begrenzt und so blieb nur der Trockner, wenn wir kein Schimmelproblem bekommen wollten.

Entwicklung und Prognose unseres Stromverbrauchs in der App von EnBW. ©digitalzimmer

Im Ergebnis stieg der durchschnittliche Tagesverbrauch leicht von 8,2 auf 8,7 Kilowattstunden, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 15 Prozent entspricht.

Die Ergebnisse der Energiespar-Challenge bisher
MonatHeizungEntw.StromEntw.
Sep 22384 kWh+ 88 %218 kWh– 29%
Okt 22434 kWh– 63 %253 kWh– 20%
Nov 221469 kWh– 34 %303 kWh– 15%

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