FritzDect 440, 500 und die Smarthome-App

AVM: neue Smarthome-Produkte für die Fritzbox

Die Fritzbox bekommt Zuwachs: AVM bringt drei länger erwartete Smarthome-Neuheiten auf den Markt. Besucher der IFA 2019 – und Leser unseres Messeberichts – kennen sie vom letzten Jahr.

  • Die kostenlose FritzApp Smart Home ist bereits einige Tage erhältlich und spendiert Nutzern der Fritzbox erstmals eine standesgemäße Oberfläche für die Haussteuerung. Zwar erscheinen verbundene Steckdosen und Heizungsregler auch in der MyFritz-App für Android und iOS. Das neue Programm macht die Bedienung aber komfortabler. Es stellt Geräte in einer großflächigen Kacheloptik dar. Beim Antippen der einzelnen Schaltflächen öffnen sich Kontext-Menüs mit weiteren Einstellungen. So lässt sich beispielsweise die Raumtemperatur regeln oder der aktuelle Energieverbrauch an einer Steckdose ablesen.
AVM setzt bei der FritzApp Smart Home setzt auf die bewährte Kacheloptik. Bild: Hersteller
  • Die LED-Lampe FritzDect 500 (LINK) profitiert besonders von dieser Detailansicht. Auf ihr sind Farben und Weißtöne direkt anwählbar. Ansonsten entspricht der Funktionsumfang anderen funkgesteuerten E27-Leuchtmitteln, wie man sie zum Beispiel von Ikea Trådfri kennt. Mit einem kleinen aber entscheidenden Unterschied: AVM nutzt kein Zigbee. Die Lampe kommuniziert im Funkstandard DECT ULE mit dem Router. Das macht eine zusätzliche Bridge oder Basisstation, wie sie Philips Hue und Ikea Trådfri verwenden, überflüssig. Voraussetzung ist allerdings eine Fritzbox mit dem neuesten Betriebssystem (Version 7.20). Die FritzDect 500 soll ab sofort für 39 Euro erhältlich sein, ist bei den einschlägigen Online-Händlern aber noch nicht gelistet.
Kann verschiedene Weißtöne und voreingestellte Farben: LED-Lampe von AVM. Bild: Hersteller
  • Der Funktaster FritzDect 440 (LINK) komplettiert das Trio. Er soll 59 Euro kosten, wenn er dieser Tage auf den Markt kommt. Wie der Heizkörperregler FritzDect 400 verfügt er über ein energiesparendes Display mit elektronischer Tinte (E-Ink) und zeigt damit die aktuelle Raumtemperatur an. Der Sensor lässt er sich als Temperaturfühler für Heizkörper nutzen – eine Aufgabe, die im Fritzbox-System bislang den Steckdosen zukam. Vier programmierbare Tasten rund ums Display steuern Fritz-Produkte im Smarthome. Sie sollen beispielsweise Zwischenstecker und Lampen drahtlos, einzeln oder in Gruppen schalten können.
Vierfach-Taster mit Display und Temperatursensor: FritzDect 440. Bild: Hersteller
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