Interlübke Jorel Vision: Sideboard mit integriertem OLED-Fernseher. Bild: Hersteller

Möbel-TV: Interlübke erfindet die OLED-Schranktüre

Eigentlich heißen ultradünne OLED-Fernseher von LG ja Wallpaper-TV. Weil sie beinahe so flach wie eine Tapete an der Wand hängen können. Der nordrhein-westfälische Möbelhersteller Interlübke hat aber noch eine andere Verwendung dafür. Er stattet ab sofort sein Sideboard Jorel damit aus. Das grifflose Kastenmöbel eignet sich besonders gut für den Einbau von OLED-Bildschirmen, da es Schwebetüren besitzt, die in geschlossenem Zustand eine ebene Fläche ergeben. Die Oberfläche ist außer in Lack, Aluminium und Edelstahl auch mit Glas zu bekommen. So lässt sich das nur vier Millimeter dicke Display hinter eine Frontscheibe setzen.

Das 3,85 mm dünne OLED-Display kommt bei Interlübke hinter die Glastüre. Bild: Hersteller
Das 3,85 mm dünne OLED-Display sitzt bei Interlübke hinter der Glastüre. Bild: Hersteller

Zum Einsatz kommt dabei der Schirm des aktuellen 65 Zoll Signature OLED TV von LG. Die Soundbar verschwindet unsichtbar hinter einer stoffbespannten Klappe im Sockel des Schranks. In ausgeschaltetem Zustand soll der Fernseher nicht als solcher zu erkennen sein, verspricht Interlübke. Er verlasse „optisch den Raum“ und werde „erst dann wieder sichtbar, wenn er genutzt wird. Für die Installation arbeitet der Möbelhersteller mit Händlern der Aachener Heimkinoraum-Gruppe zusammen. Sie betreibt 15 Fachgeschäfte in Deutschland sowie Luxemburg und hat sich auf die hochwertige Homecinema-Lösungen spezialisiert.

Der Bildschirm ist nur in eingeschaltetem Zustand zu sehen. Bild: Interlübke
Der Bildschirm ist nur in eingeschaltetem Zustand zu sehen. Bild: Interlübke

Der Preis für das Möbel Jorel TV Vision beginnt bei etwa 6.000 Euro. Er enthält das Sideboard bestehend aus Mittelkommode für den Bildschirm und die Technik sowie rechts und links davon jeweils eine weitere Türenkommode. Der LG-Bildschirm kommt allerdings noch dazu. Er kostet aktuell rund 8.000 Euro.

digitalzimmer.de meint: Interlübke macht es vor – und andere Hersteller werden folgen. Die Möglichkeiten sind einfach zu verlocken. Dank OLED-Technologie lassen sich Bildschirme künftig überall einsetzen. Auf Küchenschränken genauso wie im Badezimmerspiegel oder an der Garderobe. Und wenn es nicht gerade 1,65 Meter Diagonale sein müssen, gibt es die Technik ja auch günstiger.

Aufmacherfoto: Interlübke

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