Kalfire E-One 100F FR

Elektrokamin von Kalfire: die Alternative zum Verbrenner

Elektromobilität ist im Kommen. Doch wenn es ums Befeuern der heimischen vier Wände geht, fährt kaum jemand auf Elektrokamine ab. Da liegen Verbrenner weit vorne in der Gunst. Der Kalfire E-One könnte das ändern. Teilt er doch die Vorteile des Elektromotors: Er stinkt und schmutzt nicht, stößt weder Feinstaub noch CO2 oder andere Emissionen aus. Und trotzdem wirkt sein Feuer täuschend echt. Ein holografisches Verfahren projiziert Flammen in den Brennraum, die wie natürlich lodern und Funken durch die Luft jagen.

Flammen, Funken und Glut simulieren im Kalfire E-One echtes Feuer. Bild: Hersteller

Mehreren Design-Jurys war das schon eine Auszeichnung wert. Zuletzt hat der E-One einen German Design Award bekommen (LINK). Normale Elektrokamine können in dieser Hinsicht weniger überzeugen. Ob sie ihre Glut nun mit flackernden LEDs unter einer Plastikhaube simulieren oder farbiges Licht auf Wasserdampf-Schwaden werfen – oft sieht das Ergebnis irgendwie billig aus. Die ersehnte Romantik will sich nicht einstellen. Bei Kalfire ist sie sogar dosierbar: Per Fernbedienung lässt sich einstellen, wie hoch die Flammen lodern, wie intensiv die Glut glimmt und ob das Knistern des Feuers eher nach Lärchenholz oder nach Buchenscheiten klingen soll.

Eine Steckdose genügt dem Kalfire E-One

Der niederländische Hersteller baut ansonsten Holz- und Gaskamine, sollte also wissen, wie ein richtiges Feuer aussieht. Allerdings fehlt vielen Menschen, die sich gerne so einen Kamin anschaffen würden, der Schornstein oder Gasanschluss dafür. Das Elektromodell von Kalfire (LINK) benötigt nur eine 230-Volt-Steckdose und lässt sich damit fast überall in Betrieb nehmen.

Der Kalfire E-One 100F – integriert in eine Schrankwand. Bild: Hersteller

Zwei Ausführungen stehen zur Wahl: Der Kalfire E-One 100F (ab 4540 Euro) verschwindet als Einbaukamin in der Schrankwand oder in einer anderen senkrechten Fläche. Nur die Glasfront mit ihrer 100 x 37 Zentimeter großen Sichtscheibe ist dann noch zu sehen. Zur Einbauversion gibt es als Zubehör auch ein 2000 Watt starkes Heizmodul mit Luftauslass nach vorne, das wohlige Wärme verbreitet. Ansonsten bleibt der Kamin auf Raumtemperatur und benötigt nicht mehr Energie als eine traditionelle Glühlampe: zwischen 56 und 101 Watt, je nachdem wie stark das Feuer lodert.

Der umzugsfreundliche Kamin

Die frei stehende Version Kalfire E-One 100F-FR (ab 5360 Euro, Bild oben auf der Seite) verfügt über ein rundum geschlossenes Gehäuse. Damit ist sie überall aufstellbar, wo es genug Platz und einen Stromanschluss gibt. Wer umzieht, kann den Kamin einpacken und mitnehmen. Die Installation erledigt laut Hersteller aber trotzdem ein Fachbetrieb, weil die Keramikscheite richtig aufgelegt und technische Details berücksichtigt werden müssen. Kalfire arbeitet dafür mit traditionellen Kaminbauern zusammen. Adressen nennt das Händlerverzeichnis auf der Webseite (LINK).

Da Fotos den Effekt nur unzureichend wiedergeben, zeigt ein Werbevideo auf YouTube den E-One in Aktion (unten) – zum digitalen Vorglühen gewissermaßen. Jetzt fehlt dem emissionsfreien Kamin noch ein Anschluss an Smarthome-Systeme und Sprachassistenten, am besten per WLAN. Dann wären Heimvernetzer wirklich Feuer und Flamme.

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Aufmacherfoto: Kalfire

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