Der Hörmann-Würfel von Homee.

Hörmann öffnet Tor und Tür mit Homee

Die Kooperation war schon länger bekannt, nun ist das Ergebnis da: Wer Garagentore oder Türen mit einem Antrieb von Hörmann ausgestattet hat, kann sie ab sofort über das Smarthome-System Homee öffnen und schließen. Zwei Varianten stehen zur Wahl:

  1. Der Hörmann BiSecur Cube in Dunkelblau (Bild oben) stattet vorhandene Homee-Systeme mit dem Funk des ostwestfälischen Unternehmens aus. Er lässt sich wie die Würfel für EnOcean Z-Wave und Zigbee auf den weißen Brain Cube stapeln und wird von diesem auch mit Energie versorgt. Homee-Nutzer können ihn exklusiv über den Shop in der App kaufen. Preis: 99 Euro.
  2. Der Hörmann Homee Brain Cube in Weiß (Bild unten) ist für Neueinsteiger gedacht. Technisch gesehen handelt es sich dabei um einen Basiswürfel, der neben WLAN auch den Hörmann-Funkstandard BiSecur unterstützt. Die Entwickler haben dazu eine zweite Platine eingebaut, die den blauen Würfel überflüssig macht. Hörmann vertreibt den Kombi-Cube derzeit exklusiv über seine Fachhändler. Interessenten können über die Webseite ein individuelles Angebot einholen (LINK)
Homee-Cube von Hörmann mit Aufsätzen
Der Hörmann-Würfel mit Erweiterungen für Zigbee. Enocean und Z-Wave. Bild: Hersteller

Im Funktionsumfang gibt es wohl keinen Unterschied zwischen beiden Lösungen. Die Hörmann-Würfel sind mit allen Tor- und Türantrieben kompatibel, die das Funkprotokoll BiSecur verwenden. Eine Liste des Herstellers zeigt sie im Überblick (LINK).

Per App und PC das Garagentor öffnen oder schließen

Mit der Homee-App und der Weboberfläche des Systems am PC lassen sich das verbundene Garagentor, das Schiebetor an der Einfahrt oder die Haustür dann bedienen. Auch eine Abfrage des Status ist möglich. Allerdings wird der Öffnungszustand nicht permanent angezeigt. Er erscheint nur eine gewisse Zeit nach der Bedienung per App oder dem Start von Automationen – weil BiSecur-Geräte ihren Status nicht konstant senden. Das ist im BiSecur-Protokoll nicht vorgesehen und regelmäßige Abfragen von Homee würden den sogenannten Duty Cycle schnell auslasten. So heißt eine gesetzliche Begrenzung der Sendezeit, die alle Systeme betrifft, die im Frequenzbereich von 868 MHz funken (auch Bosch Smart Home, Homematic IP, Innogy etc.). Solche Geräte dürfen maximal 1 Prozent der Zeit senden, also 36 Sekunden pro Stunde.

Homee ist mit allen Antrieben kompatibel, die das BiSecur-Protokoll verwenden. Bild: Hörmann

Aus demselben Grund können Hörmann-Geräte auch nicht als Auslöser in Automationen dienen. Als Lösung bieten sich gängige Öffnungskontakte an, die zusätzlich installiert werden. Eine Neuauflage des Funkprotokolls soll die Einschränkung beseitigen. BiSecur 2.0 ist bereits in Arbeit. Wann die ersten Produkte damit auf den Markt kommen, steht aber noch nicht fest. Voraussichtlich wird es dann auch einen neuen Würfel geben, der BiSecur 2.0 unterstützt.

Aufmacherbild: Homee

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