Wibutler Pro, 2. Generation

Wibutler stellt die 2. Generation seiner Zentrale vor

Sieben Jahre sind vergangen, seit der Premiere des Wibutler in Frankfurt am Main. Auf der Heizungsmesse ISH 2015 stellte die gleichnamige Allianz ihr Smarthome-System der Öffentlichkeit vor. In all den Jahren blieb die Funkzentrale technisch praktisch unverändert – bis heute, denn nun gibt es eine neue Zentrale. Die zweite Generation des Wibutler Pro löst den Vorgänger ab.

Auf der Rückseite des neuen Wibutlers sitzen die Lan-Buchse und zwei USB-Anschlüsse.

Die neue Version unterscheidet sich optisch sowie in der Ausstattung vom bisherigen Modell. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Flacheres Gehäuse: Statt 4,1 Zentimeter ist die Zentrale 2,6 cm hoch, dafür aber etwas breiter und tiefer (13,2 x 13,2 cm).
  • Günstigerer Preis: Die Anschaffungskosten der Wibutler-Zentrale sinken von rund 500 Euro auf 399 Euro.
  • Zweiter USB-Anschluss: Eine zusätzliche Buchse kann künftige Erweiterungen wie etwa Funk-Sticks aufnehmen.
  • Zigbee 3.0: Die Zentrale kann Produkte im aktuellsten Zigbee-Standard einbinden, was die Produktauswahl vergrößern dürfte. Laut Anbieter vernetzt der Wibutler Pro über 300 Geräte von mehr als 30 Herstellern miteinander.

EnOcean und WLAN bleiben als Funkstandards erhalten. Allerdings müssen Nutzer der neuen Version auch Abstriche in Kauf nehmen und auf Funktionen verzichten:

  • Kein Z-Wave mehr: Das dritte Funkprotokoll entfällt – was laut Hersteller keinen großen Unterschied macht, da bislang ohnehin kaum Z-Wave-Produkte unterstützt wurden. Eine Liste kompatibler Geräte ist online abrufbar (Link).
  • Kein Audio-Ausgang: Am neuen Wibutler Pro gibt es keine 3,5-mm-Klinkenbuchse für externe Audiosysteme mehr.

Neben Alexa soll die zweite Generation den Google Assistant als Sprachassistenten nutzen. Außerdem wird sie „grundsätzlich in der Lage sein, den kommenden Smart Home Standard Matter zu unterstützen“, so der Hersteller. Was das genau heißt, muss sich zeigen. Wie bisher werden alle Daten des Zuhauses lokal auf der Zentrale gespeichert. Der Wibutler Pro kann vollständig offline arbeiten. Verbindungen nach draußen ins Internet, etwa für den Fernzugriff, sind nach Online-Banking-Standard mit 256 Bit verschlüsselt.

Der aktualisierte Wibutler Pro ist ab sofort im Online-Shop des Herstellers erhältlich (Link).

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