DSD (Direct Stream Digital)

Das digitale Audioverfahren DSD kommt vor allem auf der SACD (Super Audio CD) zum Einsatz, wird aber auch für Musik-Downloads verwendet. Unterschied zu klassischen, im PCM-Verfahren codierten Aufnahmen: Direct Stream Digital speichert nicht Tausende Male pro Sekunde, wie hoch der Signalpegel gerade ist, sondern Schritt für Schritt, um wie viel das Signal lauter oder leiser wird.

Das geschieht, je nach Einstellung des Wandlers, mit 2,8 oder 5,6 Megahertz, was der 64- oder 128-fachen Samplingfrequenz einer Audio-CD entspricht (DSD 64, DSD 128). So lässt sich mit nur 1 Bit Auflösung eine viel exaktere Wiedergabe erreichen als mit PCM 16 Bit. Allerdings verlieren sich die Vorteile, wenn auch bei PCM höhere Samplingraten zum Einsatz kommen. Manche Experten halten PCM-Aufnahmen ab 96 kHz / 24 Bit den DSD- Dateien zumindest für ebenbürtig. Die Diskussion ist eher akademischer Natur, weil solche Unterschiede nur mit exzellentem Equipment zu hören sind – wenn überhaupt. Wer DSD-Downloads wiedergeben möchte, sollte darauf achten, dass die DA-Wandler seiner Geräte dieses Format verstehen.

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